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Stirnlifting München

Seit der Einführung der endoskopischen Stirnstraffung Mitte der 90er-Jahre mit minimal invasiver Technik, das heißt mit kleinsten Narben im behaarten Kopfhautbereich, führen wir Stirnliftings in 90 Prozent der Fälle mit dieser Technik durch. Für uns gilt: Je weniger Narben desto besser und diese Regel wenden wir nicht nur bei Stirnstraffungen, sondern auch bei Facelifts und Lidkorrekturen an. Ein sogenanntes offenes Stirnlifting mit einem Schnitt von Ohr zu Ohr vor schlagen wir heutzutage nur nochin Ausnahmefällen vor. Generell wünschen sich immer mehr Patientinnen und Patienten eine straffe Stirn – wir sind in der Umsetzung erfahren und sorgen für eine faltenfreie obere Gesichtspartie.

Stirnlifting – Lösung für ein typisches Problem

Viele Patienten, die uns wegen ihrer erschlafften Oberlider aufsuchen, haben eigentlich nur oder zumindest zusätzlich eine Erschlaffung der Stirnhaut und Weichteile, so dass die Augenbrauen unter ihrer normalen Position unter dem knöchernen Augenhöhlenrand abgerutscht sind und wie ein Vordach das Auge überdecken. Wir überraschen sie dann vor dem Spiegel, indem wir ihre Augenbrauen mit einem zarten leichten Griff nach oben ziehen und so demonstrieren wo ihr Problem wirklich liegt. Uns erfahrenen Plastischen und Ästhetischen Chirurgen steht durch die endoskopische Stirnstraffung eine außergewöhnlich elegante und schonende Technik für diese Probleme zur Verfügung. Es ist besonders wichtig, den Eingriff moderat durchzuführen, da man sonst einen erstaunten Gesichtsausdruck riskiert. Wie viele der von uns favorisierten Eingriffe mit narbenarmer Technik, funktioniert diese Methode auch über die Schrumpfungsfähigkeit der Haut. Wir als Plastische Chirurginnen machen uns diese Eigenschaft gerne zu nutze (bei Nasenoperationen, bei der Fettabsaugung, bei narbenarmen Techniken der Bruststraffung, bei der Laser-Dermabrasio usw.).

Kurzer Überblick zum Stirnlifting
OP-Dauer: ca. 2 Stunden (je nach Art des Eingriffs)
Narkose: Lokalanästhesie
Klinikaufenthalt: ambulant, bei konventionellen Verfahren 1 Tag in der Klinik
Gesellschaftsfähig: nach ca. 7 bis 14 Tagen
Sport: nach ca. 3 Wochen

Die Stirn ist ständig in Bewegung. Besonders durch gewohnheitsmäßiges Stirnrunzeln oder bei Menschen die schlecht sehen und dadurch ständig angestrengt die Stirn hochziehen, können sich bereits in jungen Jahren tiefe Falten bilden. Zudem verliert mit zunehmendem Alter die Gesichtshaut ihre Festigkeit und wird schlaff. Auch Sonnenlicht, rasche Abmagerungskuren oder angeborene Faktoren können, neben Lebensgewohnheiten, einen Elastizitätsverlust der Haut bewirken und diesen Prozess beschleunigen. Dadurch sinken mit der Zeit die Augenbrauen und die Haut an Ihren Oberlidern wirft Falten. Sie ertappen sich vielleicht selbst dabei, wie Sie die Stirn nach oben ziehen, um die Augenbrauen wieder in die gewohnte Position zu bringen. So entstehen langfristig Falten. Das Sinken der Augenbrauen und die tiefen Stirnfalten können Ihrem Gesicht einen ärgerlichen, traurigen, alten oder müden Ausdruck verleihen, der nicht mit Ihrer Stimmungslage übereinstimmt.

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Was kann ein Stirnlifting verändern?

Ein Stirnlifting kann durch Straffung der Stirnhaut und der Stirnmuskulatur diese Probleme beseitigen. Es verleiht Ihrem Gesicht ein jüngeres, weniger sorgenvolles und frischeres Aussehen. Angenehmer Nebeneffekt ist eine Anhebung der Augenbrauen in individuell anzupassendem Ausmaß.

Lange Jahre war eine Korrektur der Stirnfalten nur durch einen langen Schnitt in den Haaren oder entlang der Haargrenze, an der Stirn möglich. Heute kann alternativ, mit der modernen Methode des endoskopischen Stirnliftings, eine solche Korrektur durch kleine Schnitte hinter dem Haaransatz durchgeführt werden. Diese Schnitte sind besonders unauffällig und von Ihren Haaren bedeckt. Die so entstehenden Narben zwischen den Haarwurzeln sind nur wenige Zentimeter lang. Eingehend durch die kleinen Schnitte wird die Stirnhaut von innen (endoskopisch) gelöst, angehoben und in neuer Position fixiert. Diese Methode verkürzt die Heilungsphase nach dem Eingriff deutlich und ist wesentlich schonender. Bei beiden Methoden können ggf. gleichzeitig die sogenannten Zornesfalten zwischen den Augenbrauen behandelt werden.

Ein Lifting der Stirn korrigiert nicht nur die Haut sondern auch die darunter liegenden Weichteile. Nach Straffung von Haut, Weichteilgewebe und Muskulatur werden Stirnrunzeln und Sorgenfalten lang anhaltend verbessert. Da gleichzeitig die Augenbrauen gehoben werden, werden auch die Faltenbildungen an den Oberlidern (Schlupflider) reduziert. Abgesunkene Augenbrauen verleihen einen müden oder traurigen Gesichtsausdruck. Werden sie angehoben, wirkt das Gesicht erfrischt und verjüngt. In Fällen mit ausgeprägten „Zornesfalten“ wird der für das Zusammenziehen der Augenbrauen verantwortliche Muskel geschwächt. Die verminderte Funktion verhindert künftig eine erneute Bildung von Zornesfalten. Ihr ganzes Gesicht bekommt dadurch einen freundlicheren, offeneren Ausdruck.

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Sie können sich ungefähr vorstellen, wie ein Stirnlifting Ihr Aussehen verändern kann, wenn Sie vor dem Spiegel Ihre Handflächen seitlich über den Augenbrauen halten. Ziehen Sie die Stirnhaut und damit auch die Augenbrauen vorsichtig nach oben – das entspricht in etwa dem Ergebnis eines Stirnliftings

Welche Verfahren des Stirnlifting gibt es?

Man unterscheidet prinzipiell drei Methoden, das konventionelle offene Stirnlifting, das endoskopische Stirnlifting und das temporales Stirnlifting (Schläfenlifting). Das früher allein angewendete konventionelle offene Stirnlifting erfordert eine umfangreiche, hinter dem Haaransatz angebrachte Schnittführung rund um die gesamte obere Gesichtshälfte (von Ohr zu Ohr). Die Stirn wird hierbei mobilisiert, gestrafft und nach Entfernung überschüssiger Hautanteile wieder vernäht; die Naht des Einschnittes ist hinter der Haarlinie versteckt. Bei Patienten mit sehr hoher Stirn wird der Schnitt direkt vor dem Haaransatz gelegt, damit die unbehaarte Stirn durch die Straffung nicht zusätzlich erhöht wird; hierbei verläuft die Naht in der Stirn-Haar-Grenze um die einzelnen Haarwurzeln herum. Bei sehr hohem Haaransatz lassen sich durch diese Methode ausgeprägte, quer verlaufende Stirnfalten sehr gut glätten. Bei Patienten mit älterer und müder Haut eignet sich manchmal das offene Stirnlifting. Der Eingriff erfordert im Allgemeinen einen eintägigen Krankenhausaufenthalt und wird in der Regel in Allgemeinnarkose durchgeführt. Heute wird häufiger ein sogenanntes Endoskop verwendet (endoskopisches Stirnlifting), wodurch nur noch ca. vier sehr kleine Einschnitte hinter der Haargrenze benötigt werden. Durch diese Einschnitte wird die Stirn unter endoskopischer Führung und unter Kontrolle einer endoskopischen Kamera gelöst, gestrafft und fixiert. Als weniger invasives Verfahren eignet sich das endoskopische Stirnlifting besonders für Patientinnen/Patienten, deren Haut über genügend Eigenelastizität verfügt. Durch die kleinen Schnitte wird lediglich dem schmalen Endoskop Zugang zur Stirnpartie verschafft. Beide Methoden, das konventionelle offene Verfahren wie auch das endoskopische Stirnlifting, können mit einer Schwächung der für die Bildung der „Zornesfalten“ verantwortlichen Muskulatur kombiniert werden.

Welche Risiken bringt ein Stirnlifting mit sich?

Im Allgemeinen ist das Stirnlifting ein relativ risikoarmer Eingriff. Nebenwirkungen sind jedoch nicht ganz auszuschließen und im Einzelfall nicht vorhersehbar. Es kann z.B. eine Muskelschwäche des Stirnmuskels durch Verletzung eines Nervs hervorgerufen werden, was zu einer eingeschränkten Beweglichkeit der Augenbraue führt. Die gleiche, allerdings nur vorübergehend auftretende Symptomatik kann z.B. ein Bluterguss, der auf einen Nerv drückt, hervorrufen. Wie bei allen Eingriffen können Gefühlsstörungen im Sinne von Taubheitsgefühl im Operationsgebiet auftreten, diese verschwinden aber in der Regel nach zwei bis vier Wochen von selbst. In seltenen Fällen ist auch ein Haarausfall an den Stellen der Einschnitte in der behaarten Kopfhaut möglich, wo die endoskopischen Geräte eingeführt wurden.

Was ist vor der Operation zu beachten?

Gerade vor einem operativen Eingriff sollten Sie in möglichst guter gesamtgesundheitlicher Verfassung sein. Bitte schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein. Auf keinen Fall dürfen Sie Aspirin oder ähnliche Medikamente, wegen Ihrer hemmenden Wirkung auf die Blutgerinnung, in den sieben Tagen vor dem Eingriff zu sich nehmen. Es ist ratsam, für die Zeit nach der Operation ungefähr sieben bis zehn freie Tage einzuplanen, da Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff (allein schon durch den Verband) noch eingeschränkt sein werden

Wo findet die Behandlung statt?

Abhängig von Ihrer individuellen Situation kommt entweder ein endoskopisches Stirnlifting oder – seltener – eine offene konventionelle Operationsmethode zur Anwendung. Das endoskopische Stirnlifting kann häufig ambulant (in den Räumen des AOZs München Nord) durchgeführt werden. Beim konventionellen Verfahren ist häufig einen eintägiger Krankenhausaufenthalt (AOZ München Nord oder Diakoniewerk München Maxvorstadt) erforderlich.

Welche Art von Narkose wird angewandt?

Das offene Stirnlifting wird meist in Allgemeinanästhesie und das endoskopische Stirnlifting häufig in Lokalanästhesie (örtliche Betäubung), jedoch mit zusätzlicher Sedierung (Dämmerschlaf) durchgeführt. Ein Anästhesist überwacht Sie während der gesamten Operation und sorgt für Ihre Schmerzfreiheit.

Und wie läuft die Behandlung ab?

Vor dem Eingriff wird Ihr Haar geflochten um die Kopfhaut frei zu legen. Haare werden grundsätzlich nicht geschnitten oder rasiert.

Konventionelles offenes Stirnlifting:
Der Hautschnitt verläuft hinter der Stirn-Haar-Grenze im Bereich der behaarten Kopfhaut. Bei sehr hoher Stirn oder bei Männern mit nach hinten gewanderter Haargrenze wird der Hautschnitt genau an die Haargrenze gesetzt, um eine weitere Erhöhung der Stirn zu vermeiden. Danach wird die Stirnhaut mitsamt der Stirnmuskulatur von der Knochenhaut abgehoben, die überschüssige Haut entfernt und die Stirnmuskulatur geglättet. Abschließend wird der Hautschnitt vernäht und für ein bis zwei Tage bis zu einer Woche ein Kopfverband angelegt.

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Endoskopisches Stirnlifting: In der örtlichen Betäubung werden ca. vier bis zu zwei Zentimeter große, längs gerichtete Einschnitte etwa zwei Zentimeter hinter dem Haaransatz innerhalb der behaarten Kopfhaut gesetzt.

 

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Endoskopisches Stirnlifting mit kleinen Schnitten hinter der Haargrenze

Durch diese Zugänge wird ein schmales Endoskop unter die Stirnhaut, Muskulatur und Knochenhaut eingeführt um die Stirngewebe von innen einsehbar zu machen und die Operation durchführen zu können: Der Stirnmuskel, der straff der knöchernen Stirn anhaftet, wird vorsichtig bis etwa an die seitlichen Enden der Augenbrauen abgelöst und kann danach nach oben bewegt werden. Zur Fixierung der gewünschten Position der Augenbrauen werden nun bis zu vier Mini-Befestigungen an den Stellen der Einschnitte in der behaarten Kopfhaut in die knöcherne Schädeldecke eingebracht, woran die Stirnweichteile in neuer Position fixiert werden. Je nach Ausmaß der Faltenbildung kann die Befestigung in der Höhe variiert werden. Nach Verschluss der Einschnitte wird als Abschluss der Operation ein Kopfverband angelegt.

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In speziellen Fällen wird zusätzlich noch der für das Zusammenziehen der Augenbrauen verantwortliche und Zornesfalten bildende Muskel geschwächt.

Der entscheidende Vorteil des endoskopischen Stirnliftings liegt in der späteren Unsichtbarkeit des Eingriffs. Die in den sehr kleinen und unauffälligen Narben in der behaarten Kopfhaut begründet ist. Ein eventueller Hautüberschuss wird durch die gesamte Elastizität der gesamten Kopfhaut nach oben ausgeglichen. Weitere Vorteile liegen im wesentlich schnelleren Heilungsverlauf im Vergleich zur konventionellen Methode.

Temporales Stirnlifting („Schläfenlifting“): Der Zugang zur Stirn wird über jeweils einen zusätzlichen Hautschnitt in der Kopfhaut der Schläfenregion gemacht. Die späteren Narben sind fast nicht erkennbar. Über diesen Zugang kann die seitliche Stirn- und Schläfenhaut, so erforderlich, gut geglättet und gestrafft werden. In der Schläfenregion wird überschüssige Haut entfernt.

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Was ist nach einem endoskopischem Stirnlifting zu beachten?

Nach der Operation werden Sie für einige Tage einen Kopfverband haben. Der Kopfverband hat den Sinn, dass sich an der Stirn keine Blutergüsse oder Schwellungen bilden können.

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Es ist möglich, dass Sie nach der Operation ein sog. „blaues Auge“ oder Schwellungen um die Augen bekommen. Kühlen Sie die Augenpartie alle zwei Stunden für einige Tage mit einer Kühlmaske. Beachten Sie dabei, dass die Kühlmaske nie direkt auf der Haut aufliegt, da es sonst zu Erfrierungen kommen kann. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich Ihre Augen trocken anfühlen. Sie haben ein Rezept für Augensalbe mitbekommen. Bringen Sie diese Augensalbe bei Augentrockenheit ins Auge (in den Bindesack!) ein, um Ihr Auge vor Austrocknung (vor allem nachts) zu schützen. Die Salbe ist sehr fettreich und verursacht einen Fettfilm auf Ihrer Hornhaut, wodurch Sie für einige Zeit verschwommen sehen. Bitte berücksichtigen Sie diese kurzfristige Beeinträchtigung vor der Anwendung. Die postoperative Heilungsphase beträgt lediglich bis zu zwei Wochen. Dann werden die Fäden entfernt und die Gesellschaftsfähigkeit ist nur noch geringfügig beeinträchtigt. Sportliche Aktivitäten sind nach etwa drei Wochen wieder möglich. Mit der Ihnen verschriebenen Augensalbe, die Sie vor allem nachts in dem Bindehautsack einbringen, können Sie Ihre Augen sicher vor Austrocknung schützen.

Ihr neues Aussehen nach dem Stirnlifting

Bei richtiger Indikationsstellung und realistischer Erwartungshaltung sind die meisten Patienten sehr zufrieden und glücklich mit dem erreichten Ergebnis, unabhängig davon welche Operationsmethode angewendet wurde. Die Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes bedeutet für viele ein positiv verändertes Leben mit erhöhter Selbstzufriedenheit und gesteigertem Selbstwertgefühl. Obwohl dieses Verfahren den Alterungsprozess an sich nicht anhalten kann, so kann es doch eine Person erholt und um viele Jahre jünger aussehen lassen. Viele Patienten merken erst nach dem Stirnlifting wie stark die faltige und lockere Stirnhaut zu ihrem Aussehen beigetragen hat.

Kann ein Stirnlifting wiederholt werden?

Prinzipiell kann ein Stirnlifting wiederholt werden. Regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Plastischen Chirurgen helfen eventuell auftretende Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Falls Probleme auftreten, muss im Einzelfall geprüft werden, ob und welche korrigierenden Maßnahmen ergriffen werden.

Die Kosten des Stirnlifting

Das Stirnlifting ist eine Operation, die im Regelfall der Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes dient. Daher können die Kosten von den Krankenversicherungen meist nicht übernommen werden.

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