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Bauchdeckenstraffung München

Die typischen Probleme – und ihre Lösung

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Die schlanke Körpermitte ist ein zentraler Faktor in der Gesamterscheinung einer Persönlichkeit. Insbesondere in der heutigen körperbewussten Zeit sind die straffe Bauch- und Taillenregion ein wichtiger Teilaspekt der Erscheinung von Frauen wie Männern mit Auswirkungen auf das Auftreten im Berufs- und Privatleben. Häufig sind Frauen nach einer oder mehreren Geburten oder Patienten nach deutlicher Gewichtsreduktion mit ihrer Bauchdecke unzufrieden. Durch die starke, länger bestehende Ausdehnung der Bauchdecke ist die Muskulatur erschlafft, insbesondere kann auch trotz intensiven Trainings ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln bestehen bleiben (Rektusdiastase). Die Haut wurde zusammen mit dem Unterhautgewebe so sehr gedehnt, dass nach der Geburt, also der Gewichtsabnahme, ein schlaffer, grob gefältelter Bauch bleibt. Die Veränderungen der Haut und Unterhaut-Gewebe über den Muskeln der Bauchdecke lässt sich durch Training, Massage oder Ähnliches oft nur wenig beeinflussen. Besonders nach einer positiven Lebensumstellung mit Gewichtsabnahme und regelmäßigem körperlichen Training kann eine straffere Bauchdecke für das subjektive Empfinden einer nunmehr schlanken, trainierten Person sehr erwünscht sein. Hier steht mit der Bauchdeckenstraffung eine gute Möglichkeit zur Verfügung, die den Bauch zu straffen und ihre Kontour zu verbessern.

Kurzer Überblick

OP-Dauer: ca. 1,5 bis 3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: mindestens 1 Tag
Gesellschaftsfähig: nach ca. 7  Tagen
Sport: nach ca. 6 bis 8 Wochen

Was kann man von der Bauchdeckenstraffung erwarten?

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Die Bauchdeckenstraffung umfasst eine Entfernung größerer Fettdepots und erschlafften Gewebes aus der gesamten vorderen Bauchregion. Darüber hinaus kann bei der Operation die Muskulatur der Bauchwand gestrafft werden. Die Bauchdeckenstraffung kann das Aussehen eines vorgewölbten Bauches deutlich verbessern. Selbstverständlich ist das Ergebnis der Bauchdeckenstraffung vom individuellen Zustand der Haut, des Unterhaut-Gewebes und der Muskulatur abhängig. Die besten Voraussetzungen für ein ästhetisch gutes Ergebnis haben schlanke Personen in guter körperlicher Verfassung, deren Fettdepots im Bereich des Bauches oder besonders schlaffes Gewebe weder auf Training noch Diätbemühungen reagiert. Bei der Bauchdeckenstraffung entsteht eine relativ lange Narbe im Bereich der Bikinizone, die mit der Zeit weich wird und verblasst. Zudem wird der Bauchnabel versetzt und erhält infolgedessen meist eine geringfügig veränderte Form und eine kleine unauffällige Narbe.
Neben der klassischen Bauchdeckenstraffung steht für die Behandlung umschriebener Veränderungen besonders am Unterbauch die partielle Bauchdeckenstraffung mit kleinerem Schnitt und ohne Versetzung des Bauchnabels zur Verfügung. Andererseits kann es sein, dass im individuellen Fall eine partielle oder komplette Bauchdeckenstraffung mit zusätzlicher Absaugung von Fettpölsterchen im Bereich der Hüften indiziert ist. Diese entscheidenden Aspekte und Überlegungen werden individuell bei der Planung Ihrer Operation mit berücksichtigt.

Welche Risiken hat eine Bauchdeckenstraffung?

Bei einer Bauchdeckenstraffung sind Komplikationen selten und in der Regel für ein dauerhaft gutes Ergebnis unbedeutend. Überwiegend sind gute Ergebnisse zu erwarten. Dennoch gibt es bei jeder Operation allgemeine Risiken, die durch die Operation selbst bedingt sind, und spezifische Komplikationen, die mit der Eigenheit des Eingriffs verbunden sind. Wie bei jeder Operation können nach einer Bauchdeckenstraffung Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die in der Regel von selbst abheilen. Eine chirurgische Nachblutung mit erheblicher Schwellung und Schmerzen, eine sehr seltene Komplikation, muss operativ behoben werden. Infektionen des Wundgebietes sind sehr selten und können in der Regel durch eine geeignete Antibiotikatherapie vollständig zur Abheilung gebracht werden. Ebenso selten sind Wundheilungsstörungen, wobei meist Faktoren eine Rolle spielen, die im Gespräch vor der Operation ausführlich behandelt werden, wie beispielsweise die verzögerte Heilung bei Zuckerkranken, Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen. Bei allen Operationen besteht ein leicht erhöhtes Risiko der Entstehung von tiefen Beinvenenthrombosen. Diese Gefahr kann durch frühe Mobilisation nach der Operation sowie medikamentös minimiert werden. Insgesamt gesehen ist die Bauchdeckenstraffung eine komplikationsarme Operation mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit.

Vor der Operation: die Information!

Vor jeder ärztlichen Behandlung steht eine umfassende Aufklärung über den geplanten Eingriff und seine Risiken durch unser Team. Es kann für Sie hilfreich sein, sich Ihre Fragen vorher zu notieren. Scheuen Sie sich nicht, alles zu fragen, was Sie interessiert. Informieren Sie sich, gegebenenfalls telefonisch oder bei einem weiteren Vorbesprechungstermin, wenn Probleme offen geblieben sind. Die Einverständniserklärung ist ein Dokument, in dem Ihr Name und Geburtsdatum, die Art der Behandlung und alle angesprochenen möglichen Komplikationen festgehalten werden. Mit Ihrer Unterschrift wird gewährleistet, dass Sie die entsprechende Aufklärung erhalten haben und mit der Behandlung unter Kenntnis der Risiken einverstanden sind.

Was ist vor der Operation zu beachten?

Gerade vor einem geplanten operativen Eingriff sollten Sie in möglichst guter gesamtgesundheitlicher Verfassung sein. Schränken Sie bitte Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, besprechen Sie die Einnahme im Detail mit Ihrem Operateur. Die Einnahme hormonhaltiger Medikamente (Pille, Hormonersatzpräparate) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen. Auf jeden Fall sollten Sie Aspirin oder ähnliche Medikamente mindestens sieben Tage vor dem Eingriff absetzen. Es ist ratsam, für die Zeit nach der Operation ungefähr sieben bis zehn freie Tage einzuplanen, da Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff in Ihrer körperlichen Beweglichkeit eingeschränkt sind.

Wo findet die Behandlung statt?

Üblicherweise wird eine Bauchdeckenstraffung mit einem stationären Aufenthalt von einem oder mehreren Tagen im Krankenhaus verbunden sein. Dadurch ist auch eine postoperative Überwachung durch geschultes medizinisches Personal gewährleistet. Alternativ wird der Eingriff auch ambulant durchgeführt.

Was für eine Narkose wird angewandt?

Bauchdeckenstraffungen werden meist in Vollnarkose vorgenommen, so dass Sie während der gesamten Operation schlafen. Dafür werden Sie vor der Operation von einem Narkosearzt (Anästhesisten) untersucht, um Ihre Narkosefähigkeit zu klären. Der Anästhesist ist während der gesamten Operation anwesend und steuert die Narkose. Als Alternative zur Vollnarkose stehen regionale Schmerzausschaltungen mit Einspritzung von örtlichem Betäubungsmittel zur Verfügung. Bei der örtlichen Betäubung erhalten Sie zusätzlich ein Beruhigungsmittel (entweder als Tablette oder als intravenöse Injektion in die Armvene), das Sie in eine Art Dämmerschlaf versetzt. Sie sind dann wach, aber entspannt und schmerzunempfindlich. Es kann jedoch vorkommen, dass Sie während der Operation ein Ziehen oder Ähnliches spüren.

Wie läuft die Operation ab?

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Die Dauer der Bauchdeckenstraffung beträgt in der Regel anderthalb bis drei Stunden, abhängig vom Ausmaß des Eingriffes.  Prinzipiell verläuft die Operation folgendermaßen: Zu Beginn wird ein langer Hautschnitt gesetzt, der, knapp oberhalb der Schambehaarung verlaufend, vom einen zum anderen Beckenknochen reicht. Zusätzlich wird der Nabel mit einem kleinen kreisrunden Schnitt vom umliegenden Gewebe befreit. Bei der partiellen Bauchdeckenstraffung ist der Schnitt wesentlich kleiner und man kann eventuell sogar auf die Umschneidung des Nabels verzichten.
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Daraufhin wird ein großes Hautareal von der Bauchwand bis oben an die Rippen abgehoben, um die Bauchmuskulatur freizulegen. Die geraden Bauchmuskeln werden in der Mitte angenähert, gestrafft und in der neuen Position befestigt. Damit wird eine festere Bauchwand mit Verschmälerung der Taille erreicht..

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Das gelöste Hautareal wird anschließend nach unten gezogen. Überschüssige Haut wird entfernt. Der Nabel erhält ein neues Austrittsloch und wird fixiert. Über dünne Drainageschläuche können in der ersten postoperativen Phase (12 bis 24 Stunden) Blut und Wundsekret abfließen. Schließlich werden die Inzisionen wieder verschlossen und ein Wundverband angelegt. Für die partielle Bauchdeckenstraffung wird die Haut nur zwischen Nabel und der Inzisionslinie gestrafft. Dieses Hautareal wird nach unten gezogen, um die überschüssige Haut zu entfernen, und daraufhin wieder eingenäht.

Was ist nach der Bauchdeckenstraffung zu beachten?

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In den ersten Tagen nach der Bauchdeckenstraffung werden Sie im Wundgebiet Schmerzen verspüren. Dadurch sind Sie in Ihren normalen Bewegungen eingeschränkt. Schmerzlindernde Medikamente werden Ihnen üblicherweise zur Verfügung gestellt. Die während der Operation eingelegten Drainagen werden in der Regel am ersten Tag nach der Operation entfernt. Der Verband wird in den nächsten Tagen abgenommen. Sie sollten sich in den ersten Tagen nach der Operation möglichst viel Ruhe gönnen, um die Schwellung zu minimieren. Eventuell entstandene Schwellungen, Blutergüsse und ggf. eine Taubheit der Haut bilden sich in den Wochen nach der Operation in der Regel vollkommen zurück. Unmittelbar postoperativ wird noch auf dem OP-Tisch die vorher ausgemessene Kompressionsbandage bzw. Kompressionshose angelegt
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Acht bis zehn Tage nach der Operation werden die Hautfäden entfernt. Anfangs ist die Hautnarbe gerötet und fest; nach Ablauf von einigen Monaten wird die Narbe blasser und verstreicht mit der Umgebung. Narbenpflege durch geeignete Salben und Cremes kann ab der dritten Woche nach der Operation begonnen werden. Sonnenexposition der Narbe ist in den ersten 6 Monaten zu vermeiden (geeignete Kleidung, Pflaster). In Abhängigkeit von der körperlichen Belastung können Sie nach wenigen Tagen wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten aufnehmen. Trotzdem sollten Sie in der ersten Woche nach der Operation eine Ruhephase einplanen. Sport ist nach Absprache mit Ihrem Arzt wieder nach etwa 6 bis 8 Wochen erlaubt. Reduzieren Sie auch postoperativ Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum und vermeiden Sie Sauna- und Dampfbadbesuche für einige Monate.

Ihr neues Aussehen

Bei richtiger Indikationsstellung und realistischer Erwartung sind die meisten Patienten sehr zufrieden und glücklich mit dem erreichten Ergebnis. Die Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes bedeutet meist den Beginn einer neuen Lebensphase mit erhöhter Selbstzufriedenheit und gesteigertem Selbstwertgefühl.

Kann eine Bauchdeckenstraffung wiederholt werden?

Prinzipiell kann die Bauchdeckenstraffung wiederholt werden. Regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Plastischen Chirurgen helfen eventuell auftretende Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Falls Probleme auftreten, muss im Einzelfall geprüft werden, welche korrigierenden Maßnahmen ergriffen werden.

Die Kostenfrage

Die Bauchdeckenstraffung dient in der Regel der Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes. Daher werden die Kosten von den Krankenversicherungen nicht übernommen.

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