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Bauchdeckenstraffung M√ľnchen

Die typischen Probleme Рund ihre Lösung

Die schlanke Körpermitte ist ein zentraler Faktor in der Gesamterscheinung einer Persönlichkeit. Insbesondere in der heutigen körperbewussten Zeit sind die straffe Bauch- und Taillenregion ein wichtiger Teilaspekt der Erscheinung von Frauen wie Männern mit Auswirkungen auf das Auftreten im Berufs- und Privatleben.

Häufig sind Frauen nach einer oder mehreren Geburten oder Patienten nach deutlicher Gewichtsreduktion mit ihrer Bauchdecke unzufrieden. Durch die starke, länger bestehende Ausdehnung der Bauchdecke ist die Muskulatur erschlafft, insbesondere kann auch trotz intensiven Trainings ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln bestehen bleiben (Rektusdiastase).

Die Haut wurde zusammen mit dem Unterhautgewebe so sehr gedehnt, dass nach der Geburt, also der Gewichtsabnahme, ein schlaffer, grob gef√§ltelter Bauch bleibt. Die Ver√§nderungen der Haut und Unterhaut-Gewebe √ľber den Muskeln der Bauchdecke l√§sst sich durch Training, Massage oder √Ąhnliches oft nur¬†wenig¬†beeinflussen.

Besonders nach einer positiven Lebensumstellung mit Gewichtsabnahme und regelm√§√üigem k√∂rperlichen Training kann eine straffere Bauchdecke f√ľr das subjektive Empfinden einer nunmehr schlanken, trainierten Person sehr erw√ľnscht sein. Hier steht mit der Bauchdeckenstraffung eine gute M√∂glichkeit zur Verf√ľgung, die den Bauch zu straffen und ihre Kontour zu verbessern.

 Vereinbaren Sie gerne telefonisch einen Termin (+49-89-348123) oder direkt in unserem Online-Kalender.

 

Kurzer √úberblick

OP-Dauer: ca. 1,5 bis 3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: mindestens 1 Tag
Gesellschaftsfähig: nach ca. 7  Tagen
Sport: nach ca. 6 bis 8 Wochen

 

Was kann man von der Bauchdeckenstraffung erwarten?

Die Bauchdeckenstraffung umfasst eine Entfernung gr√∂√üerer Fettdepots und erschlafften Gewebes aus der gesamten vorderen Bauchregion. Dar√ľber hinaus kann bei der Operation die Muskulatur der Bauchwand gestrafft werden. Die Bauchdeckenstraffung kann das Aussehen eines vorgew√∂lbten Bauches deutlich verbessern. Selbstverst√§ndlich ist das Ergebnis der Bauchdeckenstraffung vom individuellen Zustand der Haut, des Unterhaut-Gewebes und der Muskulatur abh√§ngig.

Die besten Voraussetzungen f√ľr ein √§sthetisch gutes Ergebnis haben schlanke Personen in guter k√∂rperlicher Verfassung, deren Fettdepots im Bereich des Bauches oder besonders schlaffes Gewebe weder auf Training noch Di√§tbem√ľhungen reagiert. Bei der Bauchdeckenstraffung entsteht eine relativ lange Narbe im Bereich der Bikinizone, die mit der Zeit weich wird und verblasst. Zudem wird der Bauchnabel versetzt und erh√§lt infolgedessen meist eine geringf√ľgig ver√§nderte Form und eine kleine unauff√§llige¬†Narbe.

Neben der klassischen Bauchdeckenstraffung steht f√ľr die Behandlung umschriebener Ver√§nderungen besonders am Unterbauch die partielle Bauchdeckenstraffung mit kleinerem Schnitt und ohne Versetzung des Bauchnabels zur Verf√ľgung. Andererseits kann es sein, dass im individuellen Fall eine partielle oder komplette Bauchdeckenstraffung mit zus√§tzlicher Absaugung von Fettp√∂lsterchen im Bereich der H√ľften indiziert ist.

Diese entscheidenden Aspekte und √úberlegungen werden individuell bei der Planung Ihrer Operation mit ber√ľcksichtigt.

Welche Risiken hat eine Bauchdeckenstraffung?

Bei einer Bauchdeckenstraffung sind Komplikationen selten und in der Regel f√ľr ein dauerhaft gutes Ergebnis unbedeutend. √úberwiegend sind gute Ergebnisse zu erwarten. Dennoch gibt es bei jeder Operation allgemeine Risiken, die durch die Operation selbst bedingt sind, und spezifische Komplikationen, die mit der Eigenheit des Eingriffs verbunden sind. Wie bei jeder Operation k√∂nnen nach einer Bauchdeckenstraffung Bluterg√ľsse und Schwellungen auftreten, die in der Regel von selbst abheilen.

Eine chirurgische Nachblutung mit erheblicher Schwellung und Schmerzen, eine sehr seltene Komplikation, muss operativ behoben werden. Infektionen des Wundgebietes sind sehr selten und k√∂nnen in der Regel durch eine geeignete Antibiotikatherapie vollst√§ndig zur Abheilung gebracht werden. Ebenso selten sind Wundheilungsst√∂rungen, wobei meist Faktoren eine Rolle spielen, die im Gespr√§ch vor der Operation ausf√ľhrlich behandelt werden, wie beispielsweise die verz√∂gerte Heilung bei Zuckerkranken, Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsst√∂rungen.

Bei allen Operationen besteht ein leicht erh√∂htes Risiko der Entstehung von tiefen Beinvenenthrombosen.¬†Diese Gefahr kann durch fr√ľhe Mobilisation nach der Operation sowie medikament√∂s minimiert werden. Insgesamt gesehen ist die Bauchdeckenstraffung eine komplikationsarme Operation mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit.

 

Vor der Operation: die Information!

Vor jeder √§rztlichen Behandlung steht eine umfassende Aufkl√§rung √ľber den geplanten Eingriff und seine Risiken durch unser Team. Es kann f√ľr Sie hilfreich sein, sich Ihre Fragen vorher zu notieren.

Scheuen Sie sich nicht, alles zu fragen, was Sie interessiert. Informieren Sie sich, gegebenenfalls telefonisch oder bei einem weiteren Vorbesprechungstermin, wenn Probleme offen geblieben sind.

Die Einverständniserklärung ist ein Dokument, in dem Ihr Name und Geburtsdatum, die Art der Behandlung und alle angesprochenen möglichen Komplikationen festgehalten werden. Mit Ihrer Unterschrift wird gewährleistet, dass Sie die entsprechende Aufklärung erhalten haben und mit der Behandlung unter Kenntnis der Risiken einverstanden sind.

Was ist vor der Operation zu beachten?

Gerade vor einem geplanten operativen Eingriff sollten Sie in möglichst guter gesamtgesundheitlicher Verfassung sein. Schränken Sie bitte Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, besprechen Sie die Einnahme im Detail mit Ihrem Operateur.

Die Einnahme hormonhaltiger Medikamente (Pille, Hormonersatzpr√§parate) ist gegebenenfalls vor√ľbergehend einzustellen. Auf jeden Fall sollten Sie Aspirin oder √§hnliche Medikamente mindestens sieben Tage vor dem Eingriff absetzen. Es ist ratsam, f√ľr die Zeit nach der Operation ungef√§hr sieben bis zehn freie Tage einzuplanen, da Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff in Ihrer k√∂rperlichen Beweglichkeit eingeschr√§nkt sind.

Wo findet die Behandlung statt?

√úblicherweise wird eine Bauchdeckenstraffung mit einem station√§ren Aufenthalt von einem oder mehreren Tagen im Krankenhaus verbunden sein. Dadurch ist auch eine postoperative √úberwachung durch geschultes medizinisches Personal gew√§hrleistet. Alternativ wird der Eingriff auch ambulant durchgef√ľhrt.

Was f√ľr eine Narkose wird angewandt?

Bauchdeckenstraffungen werden meist in Vollnarkose vorgenommen, so dass Sie während der gesamten Operation schlafen.

Daf√ľr werden Sie vor der Operation von einem Narkosearzt (An√§sthesisten) untersucht, um Ihre Narkosef√§higkeit zu kl√§ren. Der An√§sthesist ist w√§hrend der gesamten Operation anwesend und steuert die Narkose. Als Alternative zur Vollnarkose stehen regionale Schmerzausschaltungen mit Einspritzung von √∂rtlichem Bet√§ubungsmittel zur Verf√ľgung.

Bei der √∂rtlichen Bet√§ubung erhalten Sie zus√§tzlich ein Beruhigungsmittel (entweder als Tablette oder als intraven√∂se Injektion in die Armvene), das Sie in eine Art D√§mmerschlaf versetzt. Sie sind dann wach, aber entspannt und schmerzunempfindlich. Es kann jedoch vorkommen, dass Sie w√§hrend der Operation ein Ziehen oder √Ąhnliches sp√ľren.

Wie läuft die Operation ab?

bauchdeckenraffung03Die Dauer der Bauchdeckenstraffung beträgt in der Regel anderthalb bis drei Stunden, abhängig vom Ausmaß des Eingriffes.  Prinzipiell verläuft die Operation folgendermaßen: Zu Beginn wird ein langer Hautschnitt gesetzt, der, knapp oberhalb der Schambehaarung verlaufend, vom einen zum anderen Beckenknochen reicht. Zusätzlich wird der Nabel mit einem kleinen kreisrunden Schnitt vom umliegenden Gewebe befreit. Bei der partiellen Bauchdeckenstraffung ist der Schnitt wesentlich kleiner und man kann eventuell sogar auf die Umschneidung des Nabels verzichten.

bauchdeckenraffung04Daraufhin wird ein großes Hautareal von der Bauchwand bis oben an die Rippen abgehoben, um die Bauchmuskulatur freizulegen. Die geraden Bauchmuskeln werden in der Mitte angenähert, gestrafft und in der neuen Position befestigt. Damit wird eine festere Bauchwand mit Verschmälerung der Taille erreicht..

Das gel√∂ste¬†Hautareal wird anschlie√üend nach unten gezogen. √úbersch√ľssige Haut wird entfernt. Der Nabel erh√§lt ein neues Austrittsloch und wird fixiert.¬†√úber d√ľnne Drainageschl√§uche k√∂nnen in der ersten postoperativen Phase (12 bis 24 Stunden) Blut und Wundsekret abflie√üen.

bauchdeckenraffung05Schlie√ülich werden die Inzisionen wieder verschlossen und ein Wundverband angelegt. F√ľr die partielle Bauchdeckenstraffungwird die Haut nur zwischen Nabel und der Inzisionslinie gestrafft. Dieses Hautareal wird nach unten gezogen, um die √ľbersch√ľssige Haut zu entfernen, und daraufhin wieder eingen√§ht.

Was ist nach der Bauchdeckenstraffung zu beachten?

In den ersten Tagen nach der Bauchdeckenstraffung werden Sie im Wundgebiet Schmerzen versp√ľren. Dadurch sind Sie in Ihren normalen Bewegungen eingeschr√§nkt. Schmerzlindernde Medikamente werden Ihnen √ľblicherweise zur Verf√ľgung gestellt.

Die während der Operation eingelegten Drainagen werden in der Regel am ersten Tag nach der Operation entfernt. Der Verband wird in den nächsten Tagen abgenommen. Sie sollten sich in den ersten Tagen nach der Operation möglichst viel Ruhe gönnen, um die Schwellung zu minimieren.

Eventuell entstandene Schwellungen, Bluterg√ľsse und ggf. eine Taubheit der Haut bilden sich in den Wochen nach der Operation in der Regel vollkommen zur√ľck. Unmittelbar postoperativ wird noch auf dem OP-Tisch die vorher ausgemessene Kompressionsbandage bzw. Kompressionshose angelegt

Acht bis zehn Tage nach der Operation werden die Hautfäden entfernt. Anfangs ist die Hautnarbe gerötet und fest; nach Ablauf von einigen Monaten wird die Narbe blasser und verstreicht mit der Umgebung. Narbenpflege durch geeignete Salben und Cremes kann ab der dritten Woche nach der Operation begonnen werden. Sonnenexposition der Narbe ist in den ersten 6 Monaten zu vermeiden (geeignete Kleidung, Pflaster).

In Abh√§ngigkeit von der k√∂rperlichen Belastung k√∂nnen Sie nach wenigen Tagen wieder Ihre normalen Alltagsaktivit√§ten aufnehmen. Trotzdem sollten Sie in der ersten Woche nach der Operation eine Ruhephase einplanen. Sport ist nach Absprache mit Ihrem Arzt wieder nach etwa 6 bis 8 Wochen erlaubt. Reduzieren Sie auch postoperativ Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum und vermeiden Sie Sauna- und Dampfbadbesuche f√ľr einige Monate.

Ihr neues Aussehen

Bei richtiger Indikationsstellung und realistischer Erwartung sind die meisten Patienten sehr zufrieden und gl√ľcklich mit dem erreichten Ergebnis. Die Verbesserung des √§u√üeren Erscheinungsbildes bedeutet meist den Beginn einer neuen Lebensphase mit erh√∂hter Selbstzufriedenheit und gesteigertem Selbstwertgef√ľhl.

Kann eine Bauchdeckenstraffung wiederholt werden?

Prinzipiell kann die Bauchdeckenstraffung wiederholt werden. Regelm√§√üige Kontrollen bei Ihrem Plastischen Chirurgen helfen eventuell auftretende Komplikationen fr√ľhzeitig zu erkennen und zu beheben. Falls Probleme auftreten, muss im Einzelfall gepr√ľft werden, welche korrigierenden Ma√ünahmen ergriffen werden.

Die Kostenfrage

Die Bauchdeckenstraffung dient in der Regel der Verbesserung des √§u√üeren Erscheinungsbildes. Daher werden die Kosten von den Krankenversicherungen nicht √ľbernommen.

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